Bei einem Gewitter schaltet die Kamera automatisch auf kurze Belichtung um — so bleibt ein Blitz scharf und der Himmel brennt nicht aus. Jeder erfasste Blitz landet hier.
Ein Blitz dauert nur Millisekunden und schlägt zu einem zufälligen Zeitpunkt ein — man kann nicht auf ihn reagieren. Das Modul erkennt ein Gewitter daran, dass der Himmel plötzlich großflächig aufhellt (Differenz zum Vorbild, nicht die absolute Helligkeit — so wird ruhiges Mondlicht ignoriert). Nach mehreren solchen Aufhellungen gilt der Gewitter-Modus als aktiv.
Dann wird die nächtliche Auto-Belichtung (bis 90 s) auf eine feste Kurzbelichtung umgestellt und die Bildpause auf null gesetzt — maximale Einschaltdauer, damit möglichst wenige Blitze in die Lücke zwischen zwei Bildern fallen. Jedes Bild mit einem echten Blitz wird gespeichert; nach einer ruhigen Phase kehrt die Kamera automatisch zur normalen Belichtung zurück.
Ehrliche Einordnung: zwischen zwei Bildern bleibt eine kurze Totzeit — ein Blitz genau in dieser Lücke wird nicht erfasst. Tagsüber (gelb markiert) ist ein Blitz gegen den hellen Himmel deutlich schwerer zu fangen als nachts.
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